Über die Banzendorfer Kulturscheune

Künstlerehepaar

Foto: C.Kranz

Die "Banzendorfer Kulturscheune" - gegründet von dem Künstlerehepaar Ulrike von Soden-Köpcke (Tänzerin) und Niels Köpcke (Sänger, Chorleiter, Komponist, Autor, Sprecher) - steht auf einem ca. 1830 - 1860 erbauten Vierseiten-Hof mitten in einem typischen Brandenburger Straßendorf.

Die besondere, sehr gemütliche Atmosphäre des Raumes entsteht durch die Bausubstanz aus Feldsteinen und Fachwerk. Das Öffnen der hinteren Scheunentore in den Pausen oder auch vor und nach den Veranstaltungen gibt einen weiten Ausblick auf Wiesen, Obstbäume, Felder und Wald und lädt den Besucher ein zum Genießen des Einklangs von Kultur und Natur.

Die Scheune wurde mit großem Erfolg am 29. Mai 1999 mit einem Konzert des Vokalsolisten-Ensembles "Divertimento Vocale" eröffnet unter Anwesenheit des damaligen Kulturministers Steffen Reiche. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des inzwischen aufgelösten "Fördervereins Banzendorfer Kulturscheune e. V.", der wesentlich zum gelungenen Aufbau dieser kleinen Kulturstätte beigetragen hat. Gleiches gilt für das Kulturamt des Kreises Ostprignitz-Ruppin sowie die Stadt Lindow, welche das Projekt auch weiterhin unterstützen.

Geboten wird ein Programm mit vielen unterschiedlichen Kunstformen: Chorkonzerte, Kammermusik, Kunst- und Kunsthandwerksausstellungen, Kabarett, Lesungen und Stummfilmvorführungen mit Live-Klaviermusik.

Der Hof wird zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Immer wird für leckeren Kuchen aus der Dorfbäckerei, Tee und Kaffee, Gegrilltes, Erfrischungsgetränke, Bier und guten Wein gesorgt. Viele Besucher bleiben auch nach der Veranstaltung bis in den Abend hinein, um hinter der Scheune einen schönen Sonnenuntergang zu erleben.

Musik und Literatur